Gewinner oder Verlierer?
Vom Umgang mit unseren Teenagern
Der Schritt von der Erziehung unseres Kindes zur Erziehung eines jungen Erwachsenen ist für die viele Mütter und Väter schwierig. Es gibt in den Familien Auseinandersetzungen, Missverständnisse und Unsicherheiten, die oftmals Grund zur Sorge geben.In diesem Vortrag geht es primär um die Verbesserung unserer Beziehung zum Kind bzw. Teenager – sowohl bei normalen Alltagsschwierigkeiten als auch bei größeren Erziehungsproblemen.
Es gibt Hilfe zur Selbsthilfe um genau das zu erreichen, was uns allen am Herzen liegt: Junge Menschen zu erziehen und unterstützen, die glücklich, selbstbewusst und verantwortungsvoll im Leben stehen!
Frau Gabriele Blos wohnt in Postbauer-Heng. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern, Mediatorin, Erziehungsberaterin und Coach.
Dieser Vortrag richtete sich nicht nur an Teenager-Eltern, sondern gerade auch an Mütter und Väter von „zukünftigen“ Teenagern.
Schuljahr 2009/10
Kinder stark machen für das Leben:
Herzenswärme, Freiräume und klare Regeln
Herr Diplompädagoge Gottfried Jäger referierte in der Erich Kästner Schule über das Thema „Kinder stark machen“.
Wie können wir unsere Kinder stärken und unterstützen, damit sie sich im Wirrwarr von Anforderungen, Angeboten und Erwartungen zurechtfinden, falschen Versuchungen widerstehen, ein zufriedenes Leben führen, eine gesunde und erfolgreiche Entwicklung durchlaufen und zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen?
Die Erich Kästner Schule Postbauer – Heng hatte zusammen mit dem Elternbeirat zu einem Elternabend mit dem Thema „Kinder stark machen“ eingeladen und konnte eine Vielzahl von sehr interessierten Eltern begrüßen. Mit Herrn Diplompädagogen Gottfried Jäger von der Erziehungsberatungsstelle Neumarkt wurde ein sehr kompetenter Referent gewonnen, der in einem fundierten Referat Antworten und Möglichkeiten aufzeigte, wie Eltern und Lehrer Kinder und Jugendliche stärken und unterstützen können.
In seinen Ausführungen zeigte Herr Jäger pädagogische Bausteine auf, die Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Kinder stärken und gleichzeitig eine realistische Selbstwahrnehmung und Zielsetzung fördern. Es gilt, die eigenen sozialen Kompetenzen wie Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit aus- und ein gutes soziales Netz mit verlässlichen Beziehungen und Freunden aufzubauen. Schließlich sollten die Heranwachsenden in ihrer Selbstverantwortung gestärkt werden, indem sie die Wirkungen der eigenen Handlungen erfahren und erleben, dass sie selbst mitgestalten können. Kinder und Jugendliche werden so zunehmend in die Lage versetzt, selbst aktiv und regulierend auf ihre Lebenswelt einzuwirken.
Wenn Eltern, Lehrer und Erzieher als wichtige Bezugspersonen zu Hause, in der Schule und im Sportverein den Kindern auf diesem Entwicklungsweg zur Seite stehen, können die Heranwachsenden mit schwierigen und belastenden Lebenssituationen, wie Misserfolgserlebnissen, Notsituationen oder Diskriminierungen besser umgehen, da sie auf ihre ureigensten Ressourcen zurückgreifen und sich weiter gut entwickeln können. In diesem Zusammenhang zitierte Herr Jäger den bekannten Pädagogen Hartmut von Hentig mit dessen Aufruf an Kinder und Jugendliche: „Das Beste was ihr habt, seid ihr selbst!“
